Remote-Managen von Endgeräten kann zeitintensiv und teuer sein – muss es aber nicht. Neuerdings helfen auch KI-basierte Hard- und Softwarefunktionen.
Der amerikanische IT-Dienstleister GoTo hat weltweit über einer Million Kunden und beschäftigt mit 2.800 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist auf Remote-Support spezialisiert und legt großen Wert auf eine robuste IT-Sicherheit, einschließlich Zero-Trust-Authentifizierung. Mit LogMeIn Rescue bietet man einen technischen Support an, der auf Remote-Access und -Control basiert. Dabei geht es vor allem darum, alle Endgeräte-Probleme schnell und sicher zu lösen und gleichzeitig den Aufwand so gering wie möglich zu halten. Doch beim Aufbau dieses Services stellte sich ein gravierendes Problem heraus: „Wie können wir Benutzer unterstützen, deren Gerät nicht gestartet werden kann oder die keinen physischer Zugriff darauf haben?“, erinnert sich Anand Rajaram, Vice President of Product bei GoTo, noch heute daran. Die Lösung war bald gefunden, denn mit der Intel® vPro® Plattform konnte ein Out-of-Band-Support nativ in Rescue integriert werden. „Durch die Intel vPro Plattform und deren Endpoint-Management-Technologie können wir jetzt den kompletten Support unterhalb der Betriebssystemebene remote bereitstellen“, sagt er heute über die Lösung, die auch dazu geführt hat, einen erweiterten Support anzubieten. Das reicht vom Einstellen der BIOS-Level und dem Entschlüsseln von BitLocker über das Anpassen von Firmware-Versionen bis hin zum Aufwecken oder Einschalten von Geräten. „In der heutigen hybriden Arbeitswelt bedeutet dieser Service für unsere Kunden, dass sie Zeit und Geld sparen, da sie wesentlich produktiver arbeiten können“, fasst Anand Rajaram die Vorteile zusammen. Intel vPro Enterprise für Windows1 ist eine Business-Computing-Plattform, mit der sich alle PCs in den Bereichen Sicherheit, Flottenverwaltung, Administration und Stabilität professionell managen lassen.

Neu: Der vPro-KI-PC
Inzwischen peilt Anand Rajaram bereits eine neue Ebene des Remote-Gerätemanagements an: „Mit der Einführung der neuen KI-PCs mit Intel Core™ Ultra-Prozessoren können wir die Rescue-Operationen noch effektiver machen, da wir damit auch KI-gesteuerte Funktionen, wie Live-Bildschirmübersetzung anbieten können“, sagt er über seine Pläne, bei der die neueste Intel-Technologie zum Einsatz kommt. Die von ihm angesprochenen vPro-KI-PCs mit Intel Core Ultra-Prozessoren sind eine bahnbrechende neue Systemplattform. Sie bieten einen ganzheitlichen Leistungsansatz, der KI-Workloads und viele andere High-Performance-Anwendungen sehr effizient unterstützt. Das verbessert vor allem die Kollaboration, das Video-Streaming, die Content-Erstellung, die Sicherheit und sogar die Zugangsregeln. Wichtig sind auch die neuen KI-gestützte Sicherheitsfunktionen, wie Intel Threat Detection Technology (Intel TDT), mit der Bedrohungen, wie Ransomware, Cryptojacking oder Angriffe aufs Betriebssystem schon auf Hardwareebene erkannt und geblockt werden – also bevor sie aktiv werden können.
Neue KI-Power: CPU + GPU + NPU
Basis für die neuen PCs ist eine Architektur, bei der Intel ein Paket aus CPU (Central Processor Unit), GPU (Grphic Processor Unit) und NPU geschnürt hat. CPU und GPU sind bekannte Prozessor-Abkürzungen – aber was ist eine NPU, und wozu dient sie? Nun, bislang erfolgt die lokale Ausführung von KI beim PC auf der CPU, der GPU oder in einer Kombination aus beiden. Da diese Prozessoren aber nicht für KI optimiert sind, kann sich das sehr negativ auf die Leistung und Akkulaufzeit des PCs auswirken. Um dieses Problem zu lösen, hat Intel einen KI-spezifischen Prozessor entwickelt: Eine Neural Processing Unit (NPU). Und diese kann alle KI-Arbeiten wesentlich effizienter ausführen als CPU und GPU.
Umfangreiches Eco-System
Inzwischen gibt es über 500 KI-Modelle, die für den lokalen Einsatz mit den neuen Core Ultra-Prozessoren optimiert sind. Diese Modelle sind über die bekannten Plattformen, wie OpenVINO, Hugging Face, ONNX Model Zoo und PyTorch verfügbar. Sie basieren auf den Standard-Kategorien lokaler KI-Inferenz, wie Sprache, Diffusion, Superauflösung, Objekterkennung, Bildklassifizierung/-segmentierung, Computer Vision und andere mehr. Das alles ist ein neues breites Innovationsfeld für die Softwareentwicklung und für viele neue KI-PC-Anwendungen. Mit dem breitesten KI-ISV-Ökosystem der Branche hat Intel bereits mit über 100 ISVs zusammengearbeitet, um deren Tools mit über 300 Funktionen und Apps zu optimieren.
Fazit
Intels neue Prozessor- und System-Architektur unterstützt KI-Workloads in einem völlig neuen Ausmaß. Die auf Core Ultra und der vPro Plattform basierenden KI-PCs sind eine neue Leistungsklasse, die den Unternehmen, den Administratoren und den Endusern völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Die Unternehmen profitieren von einer effizienten und kostengünstigen KI-Nutzung, die Administratoren werden beim Endgerätemanagement und der Security deutlich entlastet und die Enduser freuen sich über die verbesserte Employee-Experience (EX), inklusive der kurzen Bearbeitungszeiten bei anspruchsvollen KI-Workloads.
1) Windows ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corp.
