Neue Anwendungen, insbesondere KI, aber auch der erforderliche Wechsel auf Windows 11 machen den Austausch von veralteten PCs unumgänglich. Das bietet die Chance, sich nicht nur auf das technisch notwendige zu beschränken, sondern stattdessen eine zukunftsfähige Gerätebasis zu schaffen, die schon alles das berücksichtigt, was in den nächsten Jahren an neuen, rechenintensiven KI-Anwendungen auf den PCs zum Einsatz kommen wird. Die dafür erforderlichen KI-PCs sind seit letztem Jahr verfügbar, doch einige CIOs zögern noch, was vor allem daran liegt, dass diese Geräte teurer sind. Das ist aber zu kurz gedacht, denn die integrierten KI-Funktionen führen zu einer deutlich besseren User-Experience und zu einer höheren Mitarbeiterproduktivität. Außerdem ist davon auszugehen, dass die nächsten Generationen der Business-Anwendungen, Kollaborations-Tools, Data-Analytics und Security-Features allesamt KI-basiert sein werden mit denen Nicht-KI-PCs überfordert sind.

Die Notwendigkeit eines umfassenden Upgrades auf KI-PCs scheint sich aber immer mehr durchzusetzen. Gartner prognostiziert, dass schon in diesem Jahr 114 Millionen KI-PCs abgesetzt werden. Das entspricht 43 Prozent des gesamten PC-Marktes. „Bei KI-PCs lautet die Frage nicht mehr ‚ob‘, sondern nur noch ‚welchen‘“, sagt Gartner-Analyst Ranjit Atwal über den neuen Trend.
Was genau ist ein KI-PC?
Die Unterschiede zwischen den bisherigen „normalen“ PCs und den KI-PCs sind vielfältig. So zeichnen sich KI-PCs durch viele spezifische Komponenten aus, die Machine-Learning-Algorithmen und andere KI-Methoden schnell und effizient ausführen können. KI-Beschleuniger und eine Neural Processing Unit (NPU) entlasten dabei die CPU und die GPU, was den Energieverbrauch senkt und die Wärmeentwicklung reduziert. Das Besondere an den KI-PCs ist, dass sie die Nutzung von KI-Modellen (Inferenz) lokal abarbeiten und nicht in einer Cloud. Das bedeutet hohe Leistung mit geringer Latenz, sowie ein verbesserter Datenschutz, denn alle Daten verbleiben auf dem PC.
Führende Technologie und führende Geräteverwaltung
Die technologisch führende Basis für die neuen KI-PCs sind Intel® Xeon® Prozessoren oder Intel® Core™ Ultra Prozessoren mit Intel vPro®. Das ist eine native Windows x86-Architektur, bei der keine leistungsraubenden Umwege über einen Emulator erforderlich sind, so wie es bei einigen neuen KI-PCs der Fall ist. Intels Prozessoren bilden zusammen mit Windows ein über Jahrzehnte optimiertes Team, das äußerst effizient gemanagt und abgesichert werden kann. Basis dafür ist die Intel vPro Plattform, die mit allen gängigen Managementlösungen kompatibel ist und die Geräteverwaltung durch zusätzliche Funktionen erheblich erleichtert. Beispielsweise ermöglicht die integrierte Active-Management-Technologie (AMT) in Kombination mit dem Endpoint Management Assistant (EMA) den Fernzugriff auf das System auch dann, wenn das Betriebssystem nicht mehr bootet. Im Gegensatz zu anderen Plattformen funktioniert die Fernverwaltung auf vPro auch über WLAN oder Mobilfunk. Das Einspielen von Updates und Patches kann in der Nacht oder am Wochenende erfolgen, sodass dafür keine Arbeitszeit in Anspruch genommen werden muss. In schwierigen Fällen ist es sogar möglich, ein gespeichertes Image aus dem Rechenzentrum auf das Remote-Gerät zu übertragen und es auf diese Weise wieder funktionsfähig zu machen.
Ergänzt werden diese umfassenden Verwaltungs-Funktionen mit vielen Hardware-basierten Security-Features. Beispielsweise kann die in vPro integrierte Threat Detection Technologie (TDT) die Erkennungsrate bei Ransomware-Attacken deutlich steigern. Laut einer Studie des Testinstituts SE Labs ließen sich damit 97 Prozent aller Angriffe entdecken. Ein weiterer Security-Vorteil ist es, dass die NPU für fortgeschrittene Erkennungsmethoden auf Deep-Learning-Basis eingesetzt werden kann. Normalerweise benötigen diese Verfahren sehr viel Rechenleistung, sodass sie auf herkömmlichen Client-CPUs kaum ausführbar sind. Wie eine Fallstudie des Sicherheitsspezialisten CrowdStrike ergab, sinkt die Belastung der CPU bei einem NPU-gestützten KI-PC auf unter ein Prozent, während sie auf Plattformen ohne NPU rund 20 Prozent beträgt.
Beeindruckende Business-Vorteile
vPro macht nicht nur die Administration einfacher und die Geräte sicherer, sondern schafft auch klare Business-Vorteile. Eine Forrester-Studie kam zu dem Ergebnis, dass vPro bei einem Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern in nur drei Jahren einen Mehrwert von 1,7 Millionen Dollar beschert. Das wird unter anderem dadurch erreicht, dass die Geräte mit vPro rund 30 Prozent schneller bereitgestellt werden können. Weitere Einflussfaktoren sind 40 Prozent weniger Helpdesk-Tickets, 90 Prozent weniger Vor-Ort-Besuche und 23 Prozent weniger Security-Vorfälle.
Fazit
Zukunftsorientierte CIOs arbeiten an einer grundlegenden Erneuerung der PC-Flotte mit KI-PCs. Dabei ist zu beachten, dass auch diese Systeme, wie jedes andere Endgerät konfiguriert, administriert und regelmäßig aktualisiert werden müssen. Exotische Plattformlösungen, die sich nicht oder nur sehr schwer in die bestehende Gerätelandschaft integrieren lassen, sind deshalb nicht zu empfehlen. Intels vPro-Plattform ist eine solide und millionenfach bewährte Plattform für eine äußerts effiziente und vor allem sichere Geräteadministration – auch für die neuen KI-PCs.
